Wie lässt sich die Ubuntu-Version überprüfen? (Eine umfassende Schritt-für-Schritt-Anleitung)
Ubuntu ist eine weit verbreitete Linux-Distribution, die für ihre Benutzerfreundlichkeit und ihre regelmäßigen Updates bekannt ist. Obwohl Ubuntu auf Benutzerfreundlichkeit und hohe Anpassbarkeit ausgelegt ist, funktioniert es möglicherweise nicht immer reibungslos mit bestimmter Software. Daher ist es wichtig, Ihre Ubuntu-Version zu kennen, beispielsweise für die Fehlerbehebung, die Installation von Software oder zur Sicherstellung der Kompatibilität.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Version Sie verwenden, ist es wichtig, die für Ihr System geeigneten Linux-Befehle auszuführen. Diese Anleitung beschreibt verschiedene Möglichkeiten, die Ubuntu-Version zu überprüfen – sowohl mithilfe von Terminalbefehlen als auch mit grafischen Tools.
Voraussetzungen
Bevor Sie Ihre Ubuntu-Version überprüfen, stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
- Ein System, auf dem das Ubuntu-Betriebssystem läuft, oder ein Ubuntu-VPS.
- Zugriff auf ein Konto mit sudo- oder Root-Rechten, um Befehle ausführen zu können.
Wie lässt sich die Ubuntu-Version ermitteln? (Ubuntu-Version abrufen)
Sie können die auf Ihrem System installierte und ausgeführte Ubuntu-Version auf zwei einfache Arten ermitteln:
- Ubuntu-Version über die Befehlszeile überprüfen
- Ubuntu-Version über die GUI (grafische Benutzeroberfläche) überprüfen
Methode 1: Ubuntu-Version über die Befehlszeile überprüfen
Wenn Sie mit der Verwendung von Terminalbefehlen vertraut sind, gibt es drei effektive Möglichkeiten, die auf Ihrem System installierte Ubuntu-Version zu ermitteln. Lassen Sie uns jede Methode Schritt für Schritt betrachten:
Ubuntu-Version mit dem Befehl „lsb_release -a“ überprüfen
Öffnen Sie zunächst das Terminal, indem Sie Strg + Alt + T drücken oder im Anwendungsmenü danach suchen. Um das Terminal zu starten, geben Sie „Terminal“ in die Suchleiste ein und klicken Sie auf die Terminal-Anwendung, die in den Ergebnissen angezeigt wird. Hier können Sie verschiedene Linux-Befehle eingeben und bestimmte Vorgänge auf Ihrem System über die Befehlszeile ausführen.
Um die Ubuntu-Version zu überprüfen, geben Sie den folgenden Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste:
# lsb_release -a
Der oben genannte Befehl zeigt detaillierte Informationen an, darunter die Ubuntu-Version, den Codenamen und vieles mehr.
Ubuntu-Version mit dem Befehl /etc/lsb-release ermitteln
Öffnen Sie das Terminal und geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Ubuntu-Version zu ermitteln:
# cat /etc/lsb-release
Dieser Befehl zeigt die „distribution_id“, die Version und die Beschreibung Ihrer installierten Ubuntu-Version an.
Ubuntu-Version mit dem Befehl cat /etc/*release abrufen
Öffnen Sie zunächst das Terminalfenster. Verwenden Sie nun den Befehl „cat“, um die Ubuntu-Versionsinformationen anzuzeigen. Der Befehl „cat“ zeigt den Inhalt der Datei im Terminal an. Führen Sie diesen Befehl aus, um die Ubuntu-Version abzurufen:
$ cat /etc/*release
Die Ausgabe enthält umfassende Versionsangaben, wie beispielsweise die Ubuntu-Versionsnummer.
Überprüfen Sie die Ubuntu-Version mit dem Befehl hostnamectl
Öffnen Sie zunächst das Terminal. Geben Sie den folgenden Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste:
# hostnamectl
Dieser Befehl liefert eine Vielzahl von Systeminformationen. Suchen Sie in der Ausgabe nach dem Abschnitt „Betriebssystem“, in dem Sie Details zu Ihrer installierten Ubuntu-Version sowie weitere Informationen zur Systemkonfiguration finden.
Methode 2: Überprüfen der Ubuntu-Version über die grafische Benutzeroberfläche
Wenn Sie eine intuitivere, visuelle Methode bevorzugen, können Sie Ihre Ubuntu-Version ganz einfach über die grafische Benutzeroberfläche überprüfen.
Zu wissen, welche Ubuntu-Version Sie verwenden, ist aus verschiedenen Gründen unerlässlich. Dies trägt dazu bei, dass Ihr System durch Sicherheitspatches auf dem neuesten Stand bleibt, Kompatibilitätsprobleme zwischen Software und Hardware minimiert werden und Ihr System ordnungsgemäß gewartet wird.
Dieser Vorgang umfasst die regelmäßige Aktualisierung Ihres Betriebssystems, um die neuesten Updates und Fehlerbehebungen zu erhalten, sowie die Behebung etwaiger auftretender Probleme.
Der einfachste Weg, die Ubuntu-Version zu ermitteln, führt über das Menü „Einstellungen“. So gehen Sie vor:
Schritt 1: Aufrufen des Menüs „Einstellungen“
Sie können die Systemeinstellungen auf zwei einfache Arten aufrufen:
Klicken Sie auf das Symbol „Einstellungen“ im Startmenü, das sich auf der linken Seite Ihres Bildschirms befindet. Dieses Symbol wird in der Regel als Zahnrad oder Schraubenschlüssel dargestellt.
Drücken Sie die „Super“-Taste (Windows-Taste) und geben Sie „Einstellungen“ in die Suchleiste ein. Sobald Sie „Einstellungen“ eingegeben haben, klicken Sie auf die Anwendung, die in den Suchergebnissen angezeigt wird.
Schritt 2: Rufen Sie die Option „Details“ auf
Sobald Sie das Fenster „Einstellungen“ geöffnet haben, sehen Sie auf der linken Seite eine Liste mit Kategorien. Suchen Sie die Option „Details“ und klicken Sie darauf. Dieser Abschnitt enthält wichtige Informationen zu Ihrem System.
Schritt 3: Ubuntu-Version überprüfen
Nachdem Sie auf „Details“ geklickt haben, öffnet sich ein neues Fenster mit detaillierten Systeminformationen. Scrollen Sie nach unten, bis Sie den Abschnitt „Über“ erreichen. Hier finden Sie die auf Ihrem System installierte Ubuntu-Version, die in der Regel etwa wie folgt angezeigt wird: „Ubuntu 20.04 LTS (Focal Fossa)“.
Wenn Sie diese einfachen Schritte befolgen, können Sie schnell die Ubuntu-Version auf Ihrem System ermitteln, ohne die Befehlszeile verwenden zu müssen.
Vergessen Sie nicht, regelmäßig nach Updates zu suchen, da Sie durch die Aktualisierung von den neuesten Funktionen und Sicherheitsverbesserungen profitieren.
Liste der Ubuntu-Versionsnamen (Ubuntu-Versionen)
Hier finden Sie eine Tabelle mit den verschiedenen Ubuntu-Versionen und den dazugehörigen Versionsnamen:
|
Ubuntu-Version |
Name der Distribution |
|
Ubuntu 4.10 |
Warty Warthog |
|
Ubuntu 5.04 |
Hoary Hedgehog |
|
Ubuntu 5.10 |
Breezy Badger |
|
Ubuntu 6.06 LTS |
Dapper Drake |
|
Ubuntu 6.10 |
Edgy Eft |
|
Ubuntu 7.04 |
Feisty Fawn |
|
Ubuntu 7.10 |
Gutsy Gibbon |
|
Ubuntu 8.04 LTS |
Hardy Heron |
|
Ubuntu 8.10 |
Intrepid Ibex |
|
Ubuntu 9.04 |
Jaunty Jackalope |
|
Ubuntu 9.10 |
Karmic Koala |
|
Ubuntu 10.04 LTS |
Lucid Lynx |
|
Ubuntu 10.10 |
Maverick Meerkat |
|
Ubuntu 11.04 |
Natty Narwhal |
|
Ubuntu 12.04 LTS |
Precise Pangolin |
|
Ubuntu 12.10 |
Quantal Quetzal |
|
Ubuntu 13.04 |
Raring Ringtail |
|
Ubuntu 13.10 |
Saucy Salamander |
|
Ubuntu 14.04 LTS |
Trusty Tahr |
|
Ubuntu 14.10 |
Utopic Unicorn |
|
Ubuntu 15.04 |
Vivid Vervet |
|
Ubuntu 15.10 |
Wily Werewolf |
|
Ubuntu 16.04 LTS |
Xenial Xerus |
|
Ubuntu 16.10 |
Yakkety Yak |
|
Ubuntu 17.04 |
Zesty Zapus |
|
Ubuntu 17.10 |
Artful Aardvark |
|
Ubuntu 18.04 LTS |
Bionic Beaver |
|
Ubuntu 18.10 |
Cosmic Cuttlefish |
|
Ubuntu 19.04 |
Disco Dingo |
|
Ubuntu 19.10 |
Eoan Ermine |
|
Ubuntu 20.04 LTS |
Focal Fossa |
|
Ubuntu 20.10 |
Groovy Gorilla |
|
Ubuntu 21.04 |
Hirsute Hippo |
|
Ubuntu 21.10 |
Impish Indri |
|
Ubuntu 22.04 LTS |
Jammy Jellyfish |
|
Ubuntu 22.10 |
Kinetic Kudu |
Ubuntu-Versionsnamen verstehen: Welche Ubuntu-Version verwende ich?
Die Versionsnummerierung und der Release-Zyklus von Ubuntu sind darauf ausgelegt, ein Gleichgewicht zwischen Stabilität und der Bereitstellung der neuesten Funktionen für die Nutzer herzustellen. Wenn Sie wissen, wie Ubuntu seine Versionen benennt und wie der Zeitplan für die Veröffentlichungen aussieht, können Sie fundiertere Entscheidungen treffen, wenn es darum geht, welche Version Sie installieren oder wann Sie ein Update durchführen möchten. In diesem Abschnitt wird die Struktur hinter der Versionsbenennung und der Release-Planung von Ubuntu erläutert.
Ubuntu folgt einem klaren Benennungssystem für seine Versionen, das eine Versionsnummer und einen Codenamen umfasst. Die Versionsnummer leitet sich aus dem Jahr und dem Monat der Veröffentlichung ab. So wurde beispielsweise Ubuntu 20.04 im April 2020 veröffentlicht. Die Versionsnummer setzt sich aus dem Jahr (20) und dem Monat (04) zusammen, wodurch sich das Veröffentlichungsdatum leicht ermitteln lässt.
Jede Ubuntu-Version erhält zudem einen eindeutigen Codenamen, der aus einem Adjektiv und einem Tiernamen besteht, wobei beide Wörter mit demselben Buchstaben beginnen und alphabetisch angeordnet sind.
So bezieht sich beispielsweise „Focal Fossa“ auf Ubuntu 20.04. Dieser unterhaltsame und einprägsame Namensansatz verleiht der Version nicht nur Charakter, sondern erleichtert es den Nutzern auch, sich an bestimmte Versionen zu erinnern und auf diese Bezug zu nehmen.
Systemanforderungen: Kompatibilität mit Ubuntu-Versionen sicherstellen
Es ist unerlässlich, die Systemanforderungen der jeweiligen Ubuntu-Version zu kennen, wenn Sie das Betriebssystem aktualisieren oder installieren. Die Kenntnis dieser Anforderungen trägt dazu bei, sicherzustellen, dass Ihre Hardware Ubuntu reibungslos und effizient ausführen kann. Mit der Veröffentlichung neuerer Versionen steigen häufig auch die Systemanforderungen. Ein allgemeiner Überblick kann Ihnen jedoch dabei helfen, festzustellen, ob Ihr System die neueste Version unterstützt.
Allgemeine Systemanforderungen für Ubuntu Desktop
Prozessor: Ein 2-GHz-Dual-Core-Prozessor oder höher.
Arbeitsspeicher: Mindestens 4 GB RAM sind erforderlich; für ein reibungsloseres Erlebnis werden 8 GB empfohlen.
Festplatte: Sie benötigen 25 GB freien Speicherplatz; zusätzlicher Speicherplatz für persönliche Daten und Dateien wird jedoch empfohlen.
Bildschirm: Eine Mindestauflösung von 1024 x 768.
Grafikkarte: Eine GPU, die eine 720p-Videoausgabe unterstützt; Hardwarebeschleunigung wird von kompatiblen GPUs unterstützt.
Internetzugang: Erforderlich für Software-Updates und die Installation von Anwendungen von Drittanbietern.
Ubuntu 22.04 LTS (Jammy Jellyfish) und spätere Versionen
Für Ubuntu 22.04 LTS und spätere Versionen wurden die Hardwareanforderungen leicht angehoben, um den Fortschritten bei der Software und den Desktop-Umgebungen Rechnung zu tragen.
Prozessor: Ein aktueller 64-Bit-Dual-Core-Prozessor wird empfohlen, obwohl die Mindestanforderungen denen früherer Versionen entsprechen.
Arbeitsspeicher: 4 GB sind das Minimum, wobei 8 GB oder mehr für eine optimale Leistung empfohlen werden.
Festplatte: 25 GB freier Speicherplatz sind das Minimum, doch die Verwendung einer SSD kann die Startzeiten und die allgemeine Reaktionsgeschwindigkeit des Systems erheblich verbessern.
Grafik und Bildschirm: Unterstützung für 3D-Beschleunigung ist erforderlich, und eine leistungsstärkere Grafikkarte ist für Aufgaben wie Spiele und Multimedia von Vorteil.
Systemanforderungen für Ubuntu Server
Ubuntu Server ist auf Flexibilität ausgelegt und konzentriert sich auf die effiziente Nutzung von Ressourcen für Serveraufgaben; daher sind die Hardwareanforderungen geringer als bei der Desktop-Version.
Prozessor: Ein 1-GHz-Prozessor ist die Mindestanforderung, wobei 64-Bit-Prozessoren für eine bessere Leistung bevorzugt werden.
Arbeitsspeicher: 512 MB sind das Minimum für eine Minimalinstallation, für den allgemeinen Serverbetrieb werden jedoch 2 GB oder mehr empfohlen.
Festplatte: Für die Installation werden mindestens 2,5 GB freier Speicherplatz benötigt; je nach Rolle des Servers ist zusätzlicher Speicherplatz erforderlich.
Netzwerkschnittstelle: Für die Netzwerkverbindung ist ein Ethernet-Adapter erforderlich; die genauen Anforderungen hängen von der jeweiligen Serverkonfiguration ab.
Überprüfung der Kompatibilität
Bevor Sie eine Installation oder ein Upgrade durchführen, sollten Sie in Erwägung ziehen, Ubuntu über einen Live-USB-Stick oder eine Live-DVD zu testen. So können Sie Ubuntu auf Ihrer Hardware ausprobieren, ohne Ihre bestehende Konfiguration zu verändern. Während dieses Testlaufs können Sie die Leistung und Kompatibilität des Systems bewerten.
Virtualisierung
Sollte Ihre Hardware die Anforderungen nicht erfüllen, sollten Sie in Erwägung ziehen, Ubuntu in einer virtuellen Maschine auszuführen. Dies gibt Ihnen die Flexibilität, Ressourcen entsprechend den Fähigkeiten Ihres Host-Rechners zuzuweisen, und bietet Ihnen so die Möglichkeit, Ubuntu auszuführen, ohne die vollständigen Systemanforderungen erfüllen zu müssen.
Darüber hinaus haben Sie bei virtuellen Maschinen den zusätzlichen Vorteil, dass Sie verschiedene Releases oder Versionen von Ubuntu auf separaten VMs installieren können.
So können Sie beispielsweise Ubuntu 20.04 LTS auf einer VM und Ubuntu 22.04 LTS auf einer anderen ausführen und sogar spezialisiertere Versionen wie Ubuntu Server oder Ubuntu für bestimmte Anwendungen ausprobieren – und das alles innerhalb desselben Host-Systems. Diese Flexibilität eignet sich ideal zum Testen von Software, zur Verwaltung mehrerer Umgebungen oder einfach zum Ausführen verschiedener Ubuntu-Konfigurationen, ohne dass mehrere physische Rechner erforderlich sind.
VMs bieten zudem die Möglichkeit, problemlos zwischen verschiedenen Ubuntu-Versionen zu wechseln, was sie für Entwicklungs-, Test- oder Lernzwecke besonders praktisch macht. Sie können jede VM so konfigurieren, dass sie spezifischen Anforderungen entspricht oder bestimmte Softwareversionen ausführt, und so eine effiziente und isolierte Umgebung schaffen, die Ihren Bedürfnissen entspricht, ohne die Gesamtleistung Ihres Hauptbetriebssystems zu beeinträchtigen.
LTS- vs. STS-Versionen: Ein kurzer Vergleich der Ubuntu-Release-Bezeichnungen
Ubuntu bietet zwei Arten von Releases an: Long Term Support (LTS) und Short Term Support (STS). Jede Variante ist auf unterschiedliche Nutzerbedürfnisse ausgelegt und schafft einen Ausgleich zwischen Stabilität und dem Zugriff auf die neuesten Funktionen.
Long Term Support (LTS)
LTS-Releases legen den Schwerpunkt auf Stabilität und langfristige Nutzung und bieten fünf Jahre Support, einschließlich Sicherheits- und Wartungsupdates. Sie eignen sich ideal für Unternehmen, Server und Umgebungen, in denen Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung sind.
Vorteile:
- Erweiterter Support: 5 Jahre Sicherheits- und Fehlerbehebungsupdates.
- Stabilität: Gründlich getestet und stabil.
- Sicherheit: Regelmäßige Sicherheitspatches.
Short Term Support (STS)
STS-Versionen werden alle sechs Monate veröffentlicht und bieten neun Monate Support. Diese Versionen bieten die neueste Software und Funktionen und eignen sich daher hervorragend für Nutzer, die neuere Technologien bevorzugen und mit häufigen Updates kein Problem haben.
Vorteile:
- Neue Funktionen: Zugriff auf die neuesten Ubuntu-Updates.
- Häufige Updates: Der regelmäßige Release-Zyklus gewährleistet aktuelle Software.
- Testumgebung: Ideal für Entwickler oder Early Adopters.
Welche Variante sollten Sie wählen?
- LTS: Am besten geeignet für Nutzer, die Stabilität und langfristigen Support benötigen, wie beispielsweise Server oder Unternehmensumgebungen.
- STS: Geeignet für diejenigen, die Wert auf die neuesten Funktionen legen und mit häufigeren Upgrades kein Problem haben.
Ubuntu-Versions-Upgrades: Eine Kurzanleitung
Durch ein Upgrade Ihres Ubuntu-Systems stellen Sie sicher, dass Sie stets über die neuesten Funktionen und Sicherheitsupdates verfügen. Hier finden Sie einen optimierten Ablauf für das Upgrade zwischen verschiedenen Versionen, einschließlich LTS- und STS-Veröffentlichungen.
Vorbereitung
Sichern Sie Ihre Daten: Sichern Sie stets Ihre Dateien und Einstellungen, um Datenverluste zu vermeiden.
Prüfen Sie die Systemanforderungen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Hardware die neue Version unterstützt.
Aktualisieren Sie das aktuelle System: Führen Sie „sudo apt update“ und „sudo apt upgrade“ aus, um Ihr bestehendes System zu aktualisieren.
Upgrade von LTS auf LTS
Prüfen Sie auf eine neue Version: Verwenden Sie „do-release-upgrade“, um nach der nächsten LTS-Version zu suchen. Handelt es sich um eine Vorabversion (z. B. 20.04.1), verwenden Sie „do-release-upgrade -d“.
Befolgen Sie die Anweisungen: Das Upgrade-Tool führt Sie durch den Vorgang.
Upgrade von STS auf STS oder von LTS auf STS
Release-Upgrades aktivieren: Stellen Sie unter „Software & Updates“ sicher, dass die Einstellungen ein Upgrade sowohl auf LTS- als auch auf STS-Versionen zulassen.
Upgrade: Verwenden Sie „do-release-upgrade“, um den Upgrade-Vorgang zu starten.
Wichtige Hinweise:
- Befehlszeile vs. GUI: Verwenden Sie das Terminal für ein direktes Upgrade oder den grafischen Update-Manager für eine benutzerfreundliche Vorgehensweise.
- Änderungen überprüfen: Achten Sie während des Upgrades auf Änderungen an den Paketen.
- Überprüfungen nach dem Upgrade: Vergewissern Sie sich, dass alle Geräte ordnungsgemäß funktionieren, und suchen Sie nach dem Upgrade nach weiteren Updates.
Fazit
Diese Anleitung hilft Ihnen dabei, Ihre Ubuntu-Version mithilfe von zwei Methoden einfach zu ermitteln: über das Terminal und über die grafische Benutzeroberfläche (GUI). Bei der Terminal-Methode werden Befehlszeilenbefehle verwendet, um Versionsdetails abzurufen, während die GUI-Methode einen benutzerfreundlichen Ansatz bietet.
Beide Methoden sind effektiv, unterscheiden sich jedoch in der Darstellung der Informationen. Falls Sie weitere Möglichkeiten kennen, Ihre Ubuntu-Version zu überprüfen, teilen Sie diese gerne in den Kommentaren mit.
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